Die perfekte Arbeitswoche sieht für jeden anders aus. Wann der Arbeitsalltag beginnt und endet, welche Aufgaben Sie in welcher Reihenfolge erledigen, in was Sie die meiste Zeit und Energie investieren wollen … das ist alles ganz individuell. Doch zu einer idealem Arbeitswoche gehören immer: eine starke Motivation, stressfreies und effizientes Arbeiten, gute Ergebnisse und ein zufriedenes Gefühl. Und wenn dann noch Zeit für Familie, Freunde und Hobbys bleibt – perfekt!

Doch vermutlich sieht Ihre reale Arbeitswoche ganz anders aus – wie bei so vielen Selbstständigen. Zu viele lästige Pflichten, nervige Störungen und pausenlose Anforderungen rauben Ihnen unendlich viel Zeit und bald den letzten Rest Motivation?

Dann wird es Zeit, Ihre Arbeitswoche neu zu planen. Und zwar nach Ihren Bedürfnissen. So, dass Sie neue Kräfte mobilisieren und Ihr volles Potenzial entfalten.

Kreieren Sie Ihre perfekte Arbeitswoche! In nur 3 Schritten schaffen Sie es, den idealen Rahmen für motiviertes und effizientes Arbeiten für sich zu realisieren. Den Anfang machen Sie schon, während Sie diesen Blog-Beitrag lesen. Bereit für den ersten Schritt?

Zuallererst möchte ich Sie einen Moment in Ihre Gedankenwelt entführen. Lehnen Sie sich also kurz zurück. Lassen Sie folgende Fragen auf sich wirken:

  • Wenn Sie einen perfekten Arbeitstag vor sich hätten, wie sähe der aus?
  • Worauf würden Sie sich am meisten freuen? Auf welche Aufgaben würden Sie sich gern mit voller Energie stürzen?
  • Und wie sähe eine ideale Arbeitswoche aus? Was bräuchte es, damit Ihr Privatleben mit Ihrer Selbstständigkeit in Einklang kommt?

Wenn Sie möchten, machen Sie sich dazu kurz ein paar Notizen, bevor Sie weiterlesen.

Kann’s weitergehen? Dann übertragen wir dies nun gemeinsam Stück für Stück in die reale Welt.

Schritt 1: Planen Sie Ihre ideale Arbeitswoche

Werden Sie jetzt konkret. Nehmen Sie sich ein Blatt Papier, schnappen Sie sich Ihren Rechner, begeben Sie sich an Ihr Whiteboard oder Smart-Board. Skizzieren Sie, wie Ihr Ideal einer perfekten Arbeitswoche aussieht.

Nehmen Sie sich als Planungseinheit ruhig eine Woche vor. Halten Sie jedoch zusätzlich das Quartal und das Jahr im Blick. Denn einige Aufgaben fallen nicht wöchentlich, sondern in einem anderen Rhythmus an.

Leitfragen für Ihre perfekte Arbeitswoche

Sie können Ihre perfekte Arbeitswoche völlig frei entwerfen. Oder Sie nutzen die folgenden Leitfragen, sofern Sie sich etwas mehr Orientierung wünschen:

  • Wann wollen Sie morgens Ihren perfekten Arbeitstag beginnen?
  • Gibt es etwas, das Sie vorher machen möchten?
  • Was sollten Ihre Kernaufgaben sein, mit denen Sie in Ihrer perfekten Arbeitswoche die meiste Zeit verbringen?
  • Wann am Tag sind Sie am leistungsfähigsten? Was wollen Sie in dieser Zeitspanne tun?
  • Wofür möchten Sie sich in der perfekten Arbeitswoche endlich einmal Zeit nehmen? – Wie viel? – Und wann genau?
  • Mit welchen Aufgaben möchten Sie sich am liebsten beschäftigen? – Worin sind Sie richtig gut und voll motiviert?
  • Wann wollen Sie die kleinen Routineaufgaben erledigen? – Einmal in einem Schwung oder lieber in kleinen Portionen über die perfekte Arbeitswoche verteilt?
  • Möchten Sie Meetings abhalten? – Zu welchen Themen, mit wem, wie und in welchem Turnus?
  • Wünschen Sie sich kreative Auszeiten? – Wie viele, wann, wie lange und wo?
  • Wie wollen Sie an Ihre strategischen Aufgaben herangehen? – Wie viel Zeit planen Sie in einer perfekten Arbeitswoche dafür ein?
  • Wann und wie viele Pausen machen Sie idealerweise, um langfristig konzentriert und leistungsfähig zu bleiben?
  • Wann möchten Sie an einem idealen Arbeitstag Feierabend machen?
  • Wie viel Zeit möchten Sie in Ihrer perfekten Arbeitswoche für Familie, Hobbys, Freunden … frei haben?
  • Wie viel Schlaf benötigen Sie? – Seien Sie bitte ehrlich.

Erlauben Sie sich, zu träumen!

Nehmen Sie sich für die Planung Ihrer perfekten Arbeitswoche ruhig etwas Zeit. Lassen Sie Ihre Notizen offen liegen. Ihr Unterbewusstsein wird Ihnen sicher noch weitere Ideen liefern.

Machen Sie sich ein genaues Bild, von dem, was Sie sich in Ihrem idealen Arbeitsalltag wirklich wünschen.

Versuchen Sie bitte, in diesem ersten Schritt die „Schere im Kopf” ruhen zu lassen. Bewerten und beschneiden Sie Ihre Wünsche nicht. Erlauben Sie sich, zu träumen! Geben Sie Ihren Bedürfnissen Raum. Die kritische Frage, ob und wie das alles umsetzbar ist, beantworten wir später.

Schritt 2: Nähern Sie die Realität an Ihre perfekte Arbeitswoche an

Legen Sie nun Ihr Idealbild über die aktuelle Realität. Identifizieren Sie die Abweichungen zwischen idealer und realer Arbeitszeit.

In der Regel laufen die Abweichungen hauptsächlich auf die Frage hinaus: „Was wollen Sie zukünftig nicht mehr tun?” Falls Ihnen die Antwort schwerfällt, nutzen Sie einen kleinen Gedanken-Trick: Stellen Sie sich vor, Sie hätten € 100.000. Welche Tätigkeiten geben Sie nun ab?

Dann suchen Sie nach Möglichkeiten, diese Aufgaben tatsächlich loszuwerden: Wer könnte das statt Ihnen tun? Falls es im Unternehmen niemanden gibt: Können Sie die Aufgabe ausgliedern? Welche Dienstleister oder Anbieter gibt es, die das übernehmen können? In unserer digitalen Welt, gibt es fast nichts, was sich nicht automatisieren oder outsourcen lässt. Es existiert ein riesiges Feld an Anbietern, die Ihnen vom BackOffice bis zur Partyplanung alles abnehmen. Auf diese Art und Weise können Sie auch ganze Projekte oder Services ausgliedern.

Identifizieren Sie Ihre Zeitfresser

Fragen Sie sich, wo genau Ihnen Zeit verlorengeht. Was sind Ihre persönlichen Zeitfresser? Hier hilft eine Phase der Beobachtung.

  • Wo haben Sie nicht sorgfältig geplant?
  • Wo denken Sie immer wieder über dieselben Probleme oder Arbeitsschritte nach, anstatt eine Checkliste oder einen standardisierten Prozess anzulegen?
  • Wo verfallen Sie in Aktionismus? – Was führt dazu?
  • Wo lassen Sie sich ablenken?
  • Was schieben Sie ständig auf?
  • Womit befassen Sie sich, anstatt das zu tun, was gerade dran ist?

Dann überlegen Sie, welche Aufgaben Sie noch umverteilen oder eliminieren könnten. Auch Tätigkeiten zu bündeln, kann hilfreich sein.

Fixieren Sie Eckpunkte Ihrer perfekten Arbeitswoche

Sobald Sie Ansätze für eine Umverteilung haben, setzen Sie den ersten Eckpfeiler für Ihre ideale Arbeitswoche.

Ein Beispiel dazu: Nehmen wir an, Sie haben entschieden an mindestens zwei Tagen in der Woche spätestens um 19:00 Uhr Feierabend zu machen. Dann blocken Sie zunächst an zwei beliebigen Tagen Ihren Kalender ab 19:00 Uhr. Sagen wir Mittwoch und Freitag. Die Woche wird sich dann irgendwie füllen. Sie haben lediglich die Aufgabe, die geblockten Zeiten frei zu halten. Falls eine Anfrage für Mittwochabend reinkommt, gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder ein anderer Abend ist noch frei, sodass Sie Ihren Block verschieben können. Oder keiner ist frei, dann bieten Sie einen Termin in der Folgewoche an.

Auf diese Art und Weise fixieren Sie dann weitere Eckpunkte. So nähern Sie sich Stück für Stück Ihrer idealen Arbeitswoche an.

Schritt 3: Bleiben Sie dran

Ohne Kontrolle keine Veränderung! Dies ist eine alte Weisheit aus der Verhaltensänderung. Wenn wir unseren Fortschritt messen, machen wir uns die neue Gewohnheit und das, was sie uns bringt, bewusst. Das motiviert uns, damit weiterzumachen. Auch wenn das in stressigen Zeiten mal schwierig wird.
Schaffen Sie sich ein persönliches Controlling-System!

Sie können sich dazu einen sogenannten Rechenschaftspartner suchen. Sie verpflichten sich, mit dieser Person in regelmäßigen Terminen Ihre Fortschritte festzuhalten. Ja, das ist gemein – aber sehr wirksam!

Sie können das Ganze auch mit sich selber ausmachen. Dafür ist es notwendig, genau zu definieren, in welchen Schritten Sie vorgehen wollen. Diese halten Sie schriftlich fest und reflektieren Sie täglich. Stellen Sie sich dabei vier Fragen:

  • Wo habe ich mich an meinen Plan gehalten?
  • Wie habe ich das geschafft?
  • Wo gab es Abweichungen?
  • Wie kann ich diese zukünftig vermeiden?

Darüber hinaus hilft es, wenn Sie ein Logbuch o. ä. über Ihren Fortschritt führen. Halten Sie dazu z. B. in einem Kalender fest, an welchen Tagen oder Wochen Sie sich an Ihr System gehalten haben. Dazu kreuzen Sie einfach die (fast) perfekten Arbeitstage oder -wochen ab.

Warten Sie nicht bis nächste Woche …

Starten Sie heute mit der Planung Ihrer idealen Arbeitswoche! Fangen Sie an zu träumen und zu gestalten. Das macht Spaß und motiviert! Und wenn Sie noch mehr Tipps oder individuelle Unterstützung beim Realisieren Ihrer perfekten Arbeitszeit bekommen wollen, kontaktieren Sie mich einfach:

Marloes Göke | Beratung unternehmen.
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